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schöne komische Welt

Die meiste Zeit verbringe ich gerade damit, durch die Gegend zu fahren und verschiedene Bauern zu interviewen und schlau und schlauer zu werden. Montag ist ein Bio-Bauer dran, der in den 70ern britische Panzer mit seinem Trecker aufgehalten hat :-)
Nebenher bin ich sehr begeister von der Arbeit in Weltrettungsprojekten. Es gibt auf dieser Welt tatsächlich Leute, die in Bauwagen wohnen und zu Besprechungen nach Toronto fliegen. Pappa, ich will KEIN Spießer werden. Einen Haken hat die Arbeit in solchen Projekten aber auch: Wenn man gut ist, sprich das Ziel seines Projektes erreicht, macht man sich selber arbeitslos. Da braucht es schon viel Idealismus bei der Sache - aber der scheint mir auch vorhanden.
Außerdem haben wir ja gerade einen kleinen Aufschwung. Und da schreibe ich auch mir einen Teil des Erfolges zu: Den Anstieg der Binnennchfrage habe ich seit ich hier in Münster bin nach besten Kräften unterstützt.
2.9.06 10:35


Was man an der Uni nicht lernt

... ist eine ganze Menge.
Aber um mal ein konkretes Beispiel zu nennen: Warum erzählt einen Herr Diekmann nicht, dass man die mit Abstand besten Interview-Ergebnisse mit Hilfe von Bier erzieht?
Aber besser spät als nie konnte ich mir dann doch noch die Feinheiten der Sozialforschung autodidaktisch beibringen. Und nun habe ich auch endliche eine Hauptthese für meine Arbeit: Die Bauernbewegungen sind sich in ihrer Anfangsphase alle ähnlich. Sie gehen alle zunächst gegen ihre Marktpartner vor, nur haben sich die Marktpartner veröndert, warum die Bauernbewegungen anders erscheinen.
Und für die Leute, die sich nicht so brennend für widerständige Bauern interessieren: Am Wochenende ist wieder ein Festival. Diesmal das Undercover of Darkeness hier in Münster. Kommt alle und feiert mit mir. Man kann auch Bier trinken, ohne Sozialforschung zu betreiben.
12.9.06 22:25


Man muss gehen, um wieder kommen zu können

So, an diesem Wochenende geht es dann wieder auf in Richtung Norden. Eigentlich schade. Außer mein Pferd zieht mich gerade nicht viel zurück nach Oldenburg. Aber was solls - heulen bringt nicht also heißt es rein ins Auto und los fahren. Vielleicht sollte ich aber mal gucken, ob es morgen noch eine richtig schlechte Party hier in Münster gibt, damit der Abschied nicht zu schwer fällt und der Kulturschock nicht zu groß wird.
Aber dann vielleicht noch eine kleine Einladung an alle Nordlichter: Lasst uns das beste draus machen und die letzten warmen Tage noch mal zum grillen nutzen. Ab Mitte nächster Woche sitze ich dann wieder jeden Abend mit Bier im Garten und warte auf euch!
21.9.06 20:17


ich bin dagegen

25.9.06 20:55





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