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25.9.06 20:55


Man muss gehen, um wieder kommen zu können

So, an diesem Wochenende geht es dann wieder auf in Richtung Norden. Eigentlich schade. Außer mein Pferd zieht mich gerade nicht viel zurück nach Oldenburg. Aber was solls - heulen bringt nicht also heißt es rein ins Auto und los fahren. Vielleicht sollte ich aber mal gucken, ob es morgen noch eine richtig schlechte Party hier in Münster gibt, damit der Abschied nicht zu schwer fällt und der Kulturschock nicht zu groß wird.
Aber dann vielleicht noch eine kleine Einladung an alle Nordlichter: Lasst uns das beste draus machen und die letzten warmen Tage noch mal zum grillen nutzen. Ab Mitte nächster Woche sitze ich dann wieder jeden Abend mit Bier im Garten und warte auf euch!
21.9.06 20:17


Was man an der Uni nicht lernt

... ist eine ganze Menge.
Aber um mal ein konkretes Beispiel zu nennen: Warum erzählt einen Herr Diekmann nicht, dass man die mit Abstand besten Interview-Ergebnisse mit Hilfe von Bier erzieht?
Aber besser spät als nie konnte ich mir dann doch noch die Feinheiten der Sozialforschung autodidaktisch beibringen. Und nun habe ich auch endliche eine Hauptthese für meine Arbeit: Die Bauernbewegungen sind sich in ihrer Anfangsphase alle ähnlich. Sie gehen alle zunächst gegen ihre Marktpartner vor, nur haben sich die Marktpartner veröndert, warum die Bauernbewegungen anders erscheinen.
Und für die Leute, die sich nicht so brennend für widerständige Bauern interessieren: Am Wochenende ist wieder ein Festival. Diesmal das Undercover of Darkeness hier in Münster. Kommt alle und feiert mit mir. Man kann auch Bier trinken, ohne Sozialforschung zu betreiben.
12.9.06 22:25


schöne komische Welt

Die meiste Zeit verbringe ich gerade damit, durch die Gegend zu fahren und verschiedene Bauern zu interviewen und schlau und schlauer zu werden. Montag ist ein Bio-Bauer dran, der in den 70ern britische Panzer mit seinem Trecker aufgehalten hat :-)
Nebenher bin ich sehr begeister von der Arbeit in Weltrettungsprojekten. Es gibt auf dieser Welt tatsächlich Leute, die in Bauwagen wohnen und zu Besprechungen nach Toronto fliegen. Pappa, ich will KEIN Spießer werden. Einen Haken hat die Arbeit in solchen Projekten aber auch: Wenn man gut ist, sprich das Ziel seines Projektes erreicht, macht man sich selber arbeitslos. Da braucht es schon viel Idealismus bei der Sache - aber der scheint mir auch vorhanden.
Außerdem haben wir ja gerade einen kleinen Aufschwung. Und da schreibe ich auch mir einen Teil des Erfolges zu: Den Anstieg der Binnennchfrage habe ich seit ich hier in Münster bin nach besten Kräften unterstützt.
2.9.06 10:35


Hart und härter

Son, nun ist die erste Woche harter Arbeit und das erste Wochenende noch härterer Festival Feierei gut überstanden.
Zunächst mal zu den ernsten Dingen des Lebens: Die Recherche in der AbL ist bisher wirklich klasse. Nicht zuletzt wegen einer total netten und hilfbereiten Belegschaft und dem Öko-Essen jeden Mittag. Falls sich hier jemand für inhaltliches interessieren sollte: Zu meinem Glück ist die AbL eine sehr typische deutsche neue soziale Bewegung. In den späten siebziger und frühen achtziger Jahren wurden haufenweise Thesenpapiere in die Welt heraus getragen. In der Wende-Zeit folgte eine Phase der eignen Standortbestimmung, bis man dann Mitte der 90er zu neuen Positionen gelangt ist. Nach einem knappen Jahr Grüner Realpolitik kamen dann nochmals Grundsatzdiskussionen über die eigene Position auf. So - nun seid ihr schlauer.
Und nicht nur die AbL gibt es seit 30 Jahren, sondern auch das Open-Air in Stemwede. (Und ich bin mir sicher, dass sich im Kreis der öko-, sozial- und frauenbewegten GründerInnen einige personelle Überschneidungen finden lassen) Ein super Wochenende. Schöne Grüße an alle die dabei waren (und besonders an Volker, der sich ab jetzt nie wieder beschweren, darf, dass er mich noch nie wirklich betrunken gesehen hat)
22.8.06 20:56


Ich und das Meer



Lange hat es gedauert, bis ich es nun endlich geschaft habe, ein Bild von dem Segelwochenende an der Ostsee hoch zu laden. Warum es so klein geworden ist, weiß ich selber nicht, aber besser ein kleines Bild als gar kein Bild. Hier könnt ihr also nun alle meine Füße an der Ostseeküste an der Schlei bewundern.
Ansonsten widme ich mich mit vollem Elan meiner Magisterarbeit und wühle mich durch das Archiv aus dreizig Jahren AbL. Dabei ist es erstanlich, wie viel ich an einem Tag schaffen kann, wenn ich knapp 200 Km von meinem Pferd und meinem Plattenspieler entfernt bin.
15.8.06 19:46


Münster, hier bin ich!

Um gleich Ulrikes Frage zu beantworten: Ja ich habe Schlüssel und bin in der Wohnung. Die genze Aktion war zwar etwas umständlich, hat nun schlussendlich aber doch funktioniert.
Ich habe nun auch schon meine Socken eingeräumt, mich in das W-LAN Netz gehängt und fange nun an, mich einzuleben.
Dabei ist mir auch gleich aufgefallen, was ich vergessen habe: Eigenes Bettzeug. Nun muss ich halt meinen Schlafsack in ein Bettlaken stecken. Für sechs Wochen werde ich auch das überleben.
Gleich werde ich wohl erst mal den Weg zum Bahnhof abgehen und mal gucken, ob ich auf dem Weg noch ein "Münster-Begrüßungs-Bier" trinken kann. Überigends sind natürlich alle Münsteraner und Durchreisende in den nächsten sechs Wochen herzlich dazu eigeladen, mich von der Arbeit abzuhalten!
(Eigentlich wollte ich hier noch ein Beweisbild von meiner Segeltour letztes Wochenende einfügen, aber irgendwie kann ich das nicht hochladen. Ich probier das demnächst noch mal)
13.8.06 18:23


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